Willi, 47 Jahre, Fliesenleger im Interview:
Reha-Redaktion: Wie sind Sie in die Reha gestartet bzw. welche Beschwerden hatten Sie und mit welchem Endergebnis/Erfolg konnten Sie die Reha beenden?
Willi: Nach der Ruptur meiner Bizepssehne und der operativen Versorgung mit anschließender Ruhigstellung war mein Arm zu Beginn der ambulanten Rehabilitation stark eingeschränkt. Eine aktive Beugung oder Streckung war nicht möglich.
Durch die gezielte therapeutische Betreuung konnte bereits nach etwa 3,5 Wochen die volle motorische Beweglichkeit des Arms wiederhergestellt werden. In den verbleibenden 1,5 Wochen der insgesamt fünfwöchigen Rehabilitationsmaßnahme begann ein vorsichtiges Muskelaufbautraining.
Der Rehabilitationsprozess wird derzeit im Rahmen eines strukturierten Nachsorgeprogramms fortgeführt. Die regelmäßigen, spürbaren Fortschritte zeigen den nachhaltigen Erfolg der Therapie und motivieren mich, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen.
Reha-Redaktion: Was hat Ihnen während der Reha besonders viel Kraft gegeben und am meisten dabei geholfen Ihr Ziel zu erreichen?
Willi: Während der gesamten ambulanten Rehabilitation hatte ich zu allen betreuenden Physiotherapeuten jederzeit volles Vertrauen. Besonders in den ersten Tagen war ich sehr ungeduldig und setzte teilweise unrealistisch hohe Erwartungen an den Therapiefortschritt.
Gerade in dieser Phase erwies sich die professionelle, strukturierte und zugleich motivierende, aber auch konsequente Herangehensweise der Therapeuten als besonders wertvoll. Sie half mir, den Rehabilitationsprozess realistisch einzuordnen und nachhaltig erfolgreich zu gestalten.
Reha-Redaktion: Was möchten Sie unseren aktuellen und zukünftigen Rehabilitand*innen auf Ihrem Weg mitgeben?
Willi: Im Verlauf eines Heilungsprozesses verläuft nicht jeder Schritt planmäßig oder nach den eigenen Vorstellungen. Entscheidend ist es, das individuelle Rehabilitationsziel konsequent zu verfolgen, auch wenn es zwischenzeitlich zu Rückschritten kommt. Gerade diese Phasen sind Teil eines nachhaltigen und erfolgreichen Genesungsprozesses.